Langenfelder Selfie-Point-Projekt

Selfie-Point Neu  Selfie-Point-Projekt Langenfeld #lfielangenfeld

Anlässlich des 70. Stadtgeburtstags im Jahr 2018 wurden 10 kulturelle und historische Highlights im Langenfelder Stadtgebiet ausgewählt. An den entsprechenden Punkten sind Bodenmarkierungen aufgebracht, welche die Langenfelderinnen und Langenfelder aber auch Gäste dazu einladen, sich mit den Landmarks der Stadt fotografisch festzuhalten. Die Bilder dürfen gerne unter dem Hashtag #lfielangenfeld in den sozialen Medien geteilt werden. Das Projekt wurde vom FSJ'ler am Stadtmuseum|Stadtarchiv Langenfeld Lukas Meyer, mit der tatkräftigen Unterstützung des gesamten Teams am Stadtmuseum|Stadtarchiv realisiert.

Stadtplan SelfiePoints



Wasserburg Wasserburg Haus Graven

Die Wasserburg Haus Graven ist die Nachfolgeburg der Niederungsburg Schwanenmühle und  bestand ursprünglich aus einer Vor- und einer Hauptburg. Sie wird erstmals schriftlich im Jahre 1341 erwähnt. Der erste Besitzer war das Rittergeschlecht von Graven. 1518 fiel die Burg dem Besitz der Familie Velbrück zu.
Nach großer Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Vorburg 1656 wieder Instandgesetzt.
Genutzt wurde die Burg als Herren- und Adelssitz und Hofgericht:
Ab 1974 wurde sie privat als Werkstatt und Künstler-Atelier unter anderem zur Teppichfertigung genutzt. Seit 2010 wird die Burg von der Stadt gemietet und Förderverein  ,,Wasserburg Haus Graven e.V.“ betrieben. Der Verein veranstaltet regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und historische Festivals. Eine Dauerausstellung informiert über die Geschichte des Hauses.

Detailkarte: SelfiePoint 1 Wasserburg Haus Graven



Grafiti-Unterführung

S-BahnUnterführung Richrath

Die Wandflächen der S-Bahnunterführung für Fußgänger im Langenfelder Stadtteil Richrath wurde zum Besprühen freigegeben. Sprayer haben hier die Möglichkeit, ganz legal und ohne Gefahren ihre Kunstwerke anzubringen. Die Unterfühung befindet sich einem ständigen Wandel, immer wieder entstehen neue Werke und alte Arbeiten werden übersprayt. Das unterirdische Queren der Gleise ist angenehmer und wird zu einem farbenfrohen Ereignis. Und spätestens seit dem Erfolg des britischen Streetart-Künstlers Banksy sind Graffitis auch keine unerwünschte Subkultur mehr, sondern als eigenständige Kunstform etabliert. 

Kirche St. Martin Kirchturm

Erbaut um das Jahr 1180, ist der romantische Kirchturm der Kirche St. Martin das älteste noch erhaltene Gebäude Langenfelds.

Die verschiedenen Grundrisse der früheren Kirchengebäude sind auf der Bodenplatte vor der Kirche zu sehen. Außergewöhnlich ist, dass das älteste Kirchengebäude aus der Mitte des 10. Jahrhunderts  denselben Grundriss hatte, wie die Kirche St. Peter in Ems, da das dortige Kloster den Architekten nach Langenfeld weiter vermittelt hat.
Die alte Kirche wurde 1792 abgerissen und als ein spätbarockes Langhaus wiedererrichtet. 1894/1895 folgte dann  eine Umwandlung  in ein einschiffiges, neoromanisches Backsteingebäude. Die heutige Kirche wurde 1968 fertiggestellt und 1969 renoviert, von den alten Gebäuden hat nur der Turm die Zeit überdauert.

Detailkarte: SelfiePoint 2/3


Wasserski Wasserski Langenfeld

Die erste Wasserski-Seilbahn wurde 1976 von Wilhelm Sühs im Baggersee einer ehemaligen Kiesgrube  eröffnet. Die Anlage war die erste in ganz NRW und ist heute die größte der Welt. Sie entwickelte sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Langenfeld und Umgebung, denn mit der neuen Seilbahn-Konstruktion war Wasserski seither einfacher auszuführen und damit für viele überhaupt erst erschwinglich. Die Seilbahn übernimmt dabei die Rolle eines Bootes, welches den Fahrer hinter sich her zieht.Bis in die Gegenwart wurde die Anlage weiter ausgebaut und zusätzliche Erweiterungen sind geplant. Inzwischen kann man auch Wakeboard fahren und ein vielseitiges gastronomisches Angebot lädt zum Verweilen ein.  Internationale Bekanntschaft erlangte die Anlage durch das Austragen von bedeutenden Wasserski-Turnieren.

Detailkarte: SelfiePoint 4 Wasserski Langenfeld


Skatepark Skateranlage

Der Skatepark im Langforter-Freizeitpark bietet mit seinen Hindernissen und Rampen Gelegenheit zum Training insbesondere für jugendliche Skater mit Inlineskates oder Skateboards. Die Langforter Skateranlage entstand aufgrund des Engagements Jugendlicher, die durch eine Unterschriftensammlung auf den Bedarf hinweisen konnten und auch Einfluss auf die Gestaltung der Anlage nahmen. Das gut 800 Quadratmeter große Areal animiert zur Bewegung an der frischen Luft und ist eine begehrte Freizeitaktivität.

Detailkarte: SelfiePoint 5 Skaterpark Langenfeld


Mack "Mack-Stele"

Der Künstler Heinz Mack fertigte die 16 Meter hohe, so genannte „Mack-Stele“, welche mit offiziellem Namen ,,Großer Vertikaler Rhythmus“ heißt, im Jahr 2008. Sie war ein Geschenk der Sparkassen-Bürgerstiftung zum 60-jährigen Geburtstag der Stadt Langenfeld und befindet sich auf dem Vorplatz der örtlichen Sparkasse.

Nachdem das Kunstwerk beim ersten Montageversuch umgefallen ist, wobei zum Glück niemand verletzt wurde, konnte die Skulptur am 31.10.2008 feierlich eingeweiht werden Die bronzefarbene Skulptur weist mit unregelmäßigen dreiecksformen senkrecht nach oben. Den oberen Abschluss bildet ein gläserner Quader, durch den sich die Stele zum Himmel zu öffnen scheint.

Christel von der Post und ihr Postillon Christel und Postillion

Das Skulpturenpaar aus Bronze von der Künstlerin Elke Tenderich-Veit wurde im Auftrag des Kulturausschusses ausgeführt und im Oktober 2001 enthüllt.
Es stellt das Traditionspaar „Christel von der Post und ihr Postillon“ dar, die an das Kaiserliche Postzentrum  Langenfeld und dessen Bedeutung für die Stadtgeschichte erinnern sollen. Die Pferde an den Postkutschen an der strategisch wichtigen Route zwischen Köln und Düsseldorf konnten hier versorgt und ausgetauscht werden. Im Zeitalter vor E-Mail, Telefon und sonstiger elektronischer Kommunikationsmittel, sicherte das kaiserliche Postnetz den Informationsfluss und war damit ein wichtiges Element für Politik und Handel.

Haus Haus Arndt Arndt

Wann „Haus Arnd t“ genau gebaut wurde, ist heute leider unbekannt. Aus verschiedenen Gründen geht man aber von der Zeit um das Jahr 1667 aus.  Sicher ist, dass es in den Jahren schon 1809/ 1810 bereits an dieser Stelle stand.  Benannt ist das Haus nach einem seiner damaligen Besitzer: Ludwig Arndt. Arndt baute 1898 an das Wohnhaus einen Erker an und wandelte das Haus in einem aufwändigen Prozess von einem Lehmfachwerk in ein Steinfachwerk um. In den Jahren 1988-1992 fanden umfassende Sanierungsarbeiten statt.
Seit 1984 ist das Haus denkmalgeschützt. Heute befindet sich ein gastronomischer Betrieb in dem Haus. Es wurde zeitweise als Bäckerei, Büro, Schreinerei und als landwirtschaftlichen Betrieb benutzt.

Detailkarte: SelfiePoint 6/7/8


Freiherr-vom-Stein-Haus Freiherr-vom-Stein-Haus

Das Freiherr-vom-Stein-Haus wurde im Jahre 1909 als eine Rektoratsschule mit einer ohnung und Wirtschaftsgebäuden errichtet.  In seiner wechselvollen Geschichte wurde es unter anderem durch die städtische Musikschule, das Standesamt, als Flüchtlingswohnheim zur Unterbringung der Stadtbibliothek und als Radiomuseums genutzt.
Gegenwärtig beherbergt das Gebäude das Stadtmuseum und Stadtarchiv der Stadt Langenfeld. Eine Dauerausstellung veranschaulicht den Besucherinnen und Besuchern die Langenfelder Stadtgeschichte. Außerdem gibt es Wechselausstellungen zu vielfältigen künstlerischen und kulturhistorischen Themen, Vorträge, Führungen und Workshops.  In der Bibliothek des Hauses werden Trauungen durchgeführt und ein Veranstaltungsraum kann für vielfältige Angebote genutzt werden.

Detailkarte: SelfiePoint 9 Freiherr-vom-Stein-Haus


Windrad Reusrather Windrad

Das Windrad in Reusrath ist in vielerlei Hinsicht ein echter Meilenstein und steht symbolisch für die Entwicklung und den Fortschritt. Es ist mit einer Höhe von 99,5 Metern derzeit das einzige Windrad auf Langenfelder Stadtgebiet und erbringt eine durchschnittliche Leistung in von 130 kWH. Windkraft gilt als zukunftsfähige und „saubere“ Energiequelle. Doch wie schon so oft in der Geschichte, haben es technische Errungenschaften nicht immer leicht, sich durchzusetzen und Skeptiker zu überzeugen. Bestes Beispiel ist die Einführung der Eisenbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Einheimischer bevorzugte man nicht zuletzt im Langenfelder Raum die Postkutsche und stand der neumodischen Eisenbahn skeptisch und mit Abneigung gegenüber. So gibt es gegen das Ende 2017 fertiggestellte Langenfelder Windrad auch kritische Stimmen. Doch so sehr wir die Postkutsche als historisches Vehikel auch heute noch schätzen, zum Reisen bevorzugen wir am Ende doch den Komfort und die Schnelligkeit des ICE. Die Energie hierfür wird in zunehmendem Maße auch aus Windkraft gewonnen.

Detailkarte: SelfiePoint 10 Windrad

Arbeitskreis Ahnenforschung

Einmal monatlich treffen sich interessierte Ahnenforscherinnen und Ahnenforscher im Stadtarchiv zur gemeinsamen Recherche und zum kollegialen Austausch Mehr


Führung durch den Schalenschneider-Kotten

Einmal monatlich bietet der Förderverein Stadtmuseum eine Führung durch den Schalenschneider-Kotten im Volksgarten an. Mehr